Donnerstag, 9. November 2017

Der Sukkubus - Ein erotischer Traum aus der Unterwelt


Das Böse kann recht hübsch und verführerisch sein! Zumindest wenn es in Gestalt eines Sukkubus daher kommt. 

Nach dem mittelalterlichen Volksglauben ist ein Sukkubus ein weiblicher Dämon. Nachts schlüpft er wollüstig in die Träume von uns Männern, um uns zu bezirzen und verzaubern.
Er zwingt uns förmlich zu sexuellen Handlungen und saugt uns nebenbei die Seele aus. Die weniger gierigen Exemplare dieser Gattung begnügen sich mit ein paar Jahren unserer Lebensenergie.

Sukkubus leitet sich ab aus dem Lateinischen succuba und bedeutet so viel, wie ‚Beischläferin‘ -  die ‚unten liegt‘. Ihr männliches Pendant, der Incubus, liegt übrigens oben, der Begriffsableitung zufolge. Damit wären die Geschlechterrollen in der Hölle schon mal geklärt. Aber letztendlich ist das egal! Vielleicht kennen Sie die okkultistische Analogie "Wie oben, so unten".
Die Protagonisten mancher Erzählungen nehmen es aber sehr genau, mit oben und unten, was dann zu schrecklichen Tragödien führen kann, wie folgendes Beispiel zeigt:

Montag, 30. Oktober 2017

Halloween - Ursprung und Bedeutung für die Phantastik

Halloween 2017 Doll
2007 noch auf Phantasaria, als Halloween-Special: DIE PUPPE
Grusel und Grauen! Ja, es ist wieder soweit! Morgen ist der 31. Oktober: Halloween! Die Zeit der Geister und Dämonen hat schon manchen Autoren zu schaurigen Geschichten inspiriert -und manchen Künstler zu gruseligen, aber auch schaurig-heiteren Bildern.

Das Spuk-Fest entsprang ursprünglich dem alten keltischen Fest Samhain, das zum Ende des Sommers gefeiert wurde und zugleich das Ende des keltischen Jahres darstellte.
In der Nacht vom 31. Oktober kehren die Verstorbenen als Geister zur Erde zurück, so glaubten die Kelten. Und diese Geister wurden mit großen Feuern begrüßt. Sie suchten Ihre alten Behausungen auf und 'feierten' mit Ihren Familien.

Doch was geschah mit den schreienden Seelen der Ausgestoßenen und Heimatlosen, die in jener Nacht vom Wahnsinn gebeutelt herum irrten? Sie fanden kein Heim, spukten umher und erschreckten die Lebenden, die ihnen begegneten, und trieben Ihren Schabernack mit ihnen.

So ist es nicht verwunderlich, dass Halloween auch in der Phantastik eine wichtige Rolle einnimmt.

‚Heute Nacht ist Halloween,
heute Nacht die Geister zieh'n.
Wo in tiefer dunkler Nacht,
überall der Spuk erwacht,
und aus dichtem, finst'ren Tann,
kommt heraus der Schwarze Mann!’

Mit diesem Kinderreim begann ein Horrorfilm aus dem Ende der Siebziger Jahre, der einen Meilenstein für dieses Genre setzte: John Carpenters Halloween - Die Nacht des Grauens.
Der düstere Film, um den stummen, nicht tot zu kriegenden Killer Michael Mayers war so erfolgreich, dass er mehrere Nachfolger mit unterschiedlichen Kontunitäten hervorbrachte, und ein zweiteiliges Remake unter der Regie von Rod Zombie.

Keiner der Nachfolger konnte die Suspens und Spannung des Originals erreichen. Aber Michael Mayers, zog mit Freddy Krueger (A Nightmare on Elm Street), Pinhead (Hellraiser) und Jason Vorheese (Freitag, der 13. ) in den Olymp der Horror-Antagonisten der 80er Jahre ein.

Dracula - Das Horoskop seines möglichen Vorbilds




Der irische Schriftsteller Bram Stocker veröffentlichte vor 120 Jahren, im Jahr 1897 seinen Roman ‚Dracula‘ und erweckte so einen der berühmtesten Antagonisten des Horror-Genres zu umtotem Leben.

Die Geschichte des Vampir-Fürsten ist weltbekannt, und wurde auch unzählige Male verfilmt. Schon 1922 versuchte uns der Vampir auf der Leinwand das Fürchten zu lehren, in Nosferatu. Dracula Untold von 2014, ist die bisher jüngste Kinoverfilmung.
Die in meinen Augen beste Verfilmung ist nach wie vor Bram Stocket’s Dracula, von 1992, bei der Francis Ford Coppola Regie führte.
Schauspieler, die in die  Titelrolle schlüpften waren u.a. keine Geringeren als Max Schreck, Klaus Kinski, Willem Dafoe, Gerard Butler und natürlich der unvergessene Christopher Lee. 

Soviel Berühmtheit zieht natürlich Neider auf sich. Kein Wunder also, dass die ‚Gute Seite‘ namhafte Jäger des Bösen aussandte, um Dracula den Garaus zu machen. Allen voran Jäger, die sich auf Vampire spezialisiert hatten. Zum Beispiel Buffy (Buffy vs. Dracula - Staffel 5, Folge 1) oder Blade (Blade Trinity). Fantasievoll, wie die Menschen sind, ließen sie auch berühmte Monster auf ihn los: Gozilla.


Teenie-Gören, Marvel-Helden und Monster. Spaßig! So humorvoll war das mögliche reale Vorbild von Dracula wahrscheinlich nicht: Fürst Vlad III. Zwischen 1448 und 1476 Woiwode (Herrschertitel) des damaligen Fürstentums Walachai. Es existieren allerlei Geschichten über Vlads unglaubliche Grausamkeiten.
Seine Gräueltaten - wenn sie so stattgefunden haben - lassen den fiktiven Dracula wie einen Kuschelbärchen aussehen. Näher will ich hier gar nicht darauf eingehen. Wahrscheinlich gehört die ein oder andere Geschichte auch ins Reich der Fantasie. Fest steht, er muss ein absoluter und sehr gewaltbereiter Herrscher gewesen sein.

Montag, 24. Juli 2017

Pierce Brown - Revolution auf dem Mars

Mit dem Autoren Pierce Brown ging 2014 ein neuer Stern am Science-Fiction-Himmel auf. 

Umfangreich und spektakulär inszeniert er das Sonnensystem der fernen Zukunft.





Wer als angehender Autor Tipps und Tricks für die Planung und die Umsetzung seines Traumberufs sucht, der ist einerseits mit Seiten wie www.buchschreiben.com gut beraten,  sollte sich aber auch mit bereits erfolgreichen Schriftstellern auseinandersetzen. Gerade im Bereich Self Publishing ist es interessant und motivierend, erfolgreiche Vorbilder zu kennen - Pierce Brown ist solch ein Vorbild.



Werdegang


Montag, 19. Juni 2017

Die Heldenverlies Geburtstagstorte

Geburtstag bei Heldenverlies
Wer zu besonderen Anlässen seiner Kinder mehr als nur Rührkuchen mit Puderzuckerglasur bieten will, greift gerne auf beliebte Motivtorten zurück. Leider ist es nicht jedem gegeben, ein solches süßes Kunstwerk selbst zu backen. 



Daher stand anlässlich des Geburtstags meiner Tochter neben einem selbst gebacken Erdbeerkuchen auch eine Geburtstagstorte von Heldenverlies auf der Leckereienliste.

Nicht ganz uneigennützig, gebe ich zu. Denn als ausgesprochener Kuchenfan wollte ich wissen, wie die Torte schmeckt, auf der die von mir gestalteten Heldenverlies Motive abgebildet sind. Zudem: Gegessen habe ich meine eigenen Bilder noch nie (wer isst schon ein Buch oder ein Poster).

Montag, 29. Mai 2017

Phantastische Ruhe

Medivial
Wenn man schon einen Blog eröffnet sollte man hin und wieder ein paar aktuelle oder interessante Infos anbieten.










Nun! Ideen für Beiträge hätte ich genug. Gerne hätte ich z.B. über das Comicfestival 2017 in München geschrieben, das vom 25. Mai bis 28. Mai lief.
Aber leider fehlte mir auch dafür die die Zeit. Meine Zeit ist auch immer ein bisschen von meiner jährlichen Auslastung abhängig. Familie und Beruf haben Vorrang, - auch andere kreative Projekte.

Aus diesem Grund habe ich auch schon vor ein paar Wochen meinen Phantasaria Postershop geschlossen. Es lag nicht nur an der mangelnden Zeit meinen Shop einem breiteren Publikum bekannt zu machen, sondern es gab auch technische Gründe dieses Projekt erst mal auf Eis zu legen.

Selbstverständlich ist das nicht der letzte Blog-Eintrag. Aber ich muss Prioritäten setzen, und somit betrachte ich diesen Blog ganz einfach als Hobby. Ich hoffe, dass ich euch trotzdem in gewissen Abständen interessante Infos zu meinen Arbeiten und meine Meinungen zu Neuigkeiten aus dem phantastischen Bereich anbieten kann.

Bis dahin wünsche ich eine gute und sehr sonnige Zeit. 


Samstag, 17. Dezember 2016

Rogue One: A Star Wars Filmkritik

Walt Disney möchte nun jedes Jahr einen Star Wars Film in die Kinos bringen. Aktuell sind, neben der aktuellen Trilogie, zwei weitere Ableger geplant.
Hat der Ausverkauf einer von vielen Fans geliebten Marke begonnen?


 In meinen Kreisen wurde das heiss diskutiert, und zugegeben es mischte sich eine gesunde Portion Skepsis unter die Vorfreude, die ich bei Rouge One empfand.

Wir leben in einer Kultur, in der der Kommerz von Tag zu Tag an Bedeutung zu gewinnen scheint. Das merkt man auch bei manchen Kinofilmen. Zumindest bei diesem Film wurden bezüglich eines Ausverkaufs meine Zweifel zerstreut. Man kann über den Disney-Konzern sagen was man will, aber er versteht es Menschen zu gewinnen, die phantastische Filme drehen können. Das hat Disney schon seit Jahrzehnten immer wieder bewiesen, mit seinen Tier-, Zeichentrick- und Animationsfilmen, die die Herzen von Jung und Alt berühren. 

Was Disney bisher zu Star Wars in die Kinos zauberte, ist meiner Meinung nach ein Gewinn ( natürlich für Disney, aber auch für uns Fans). 

Die Handlung zu Rouge One ist schnell erzählt. Es geht um die Beschaffung der Baupläne des Todessterns, der Superwaffe des Imperiums. Angeführt von Jyn Erso, deren Vater am Bau des Todessterns mitwirkte, macht sich eine Hand voll Rebellen im Raumschiff ‚Rouge One‘ auf den Weg nach Scarif - einem Planet dessen Anblick mich unweigerlich an Dubai erinnert - um dem Imperium die Pläne zu entreissen. 

Denn Jyns Vater Galen Erso, war zwar maßgeblich an der Erschaffung des Todessterns beteiligt, jedoch wurde er vom imperialen Direktor Orson Krennic unter Druck gesetzt. Daher hat Galen, der ‚tückische Hund‘, den Todesstern insgeheim mit einer fatalen Schwachstelle konstruiert, so dass man ihn einfach in die Luft pusten kann, wenn man einen Protonentorpedo gezielt in einen Abwärmeschacht feuert. Die Pläne offenbaren diese Schwachstelle.

Jyn bekommt Unterstützung von u.a. Rebelencaptain Cassian Andor (der sich natürlich in Jyn verliebt), von Chirrut Imwe, einem blinden Kampfmönch mit fernöstlichen Touch und dessen guten Kumpel Baze Malbus. Zudem darf ein Droide nicht fehlen: Diesmal übernimmt den Part ein umprogrammierter imperialer Droide: K-2SO. An K-2SO ist es auch die ernste Handlung etwas aufzulockern, aber nicht durch Piepsen, Flöten und drolliges Verhalten, sondern mit dezent humorvollen Sprüchen. Ein Astro-Droide ala R2-D2 wäre bei diesem Plot eher fehl am Platze gewesen.